utahbeach

Späte Worte am 21.August 2009: Zur Arbeit von United Anarchists

In Aktuelle Tagesmeldungen on August 21, 2009 at 9:21 pm

Dank unserer großartigen Hackerinnen  und Hacker, aber auch Dank offenbar recht freier Pressedienste, sind wir, United Anarchists, derzeit recht erfolgreich dabei, das Internet mit unseren Artikeln zu durchziehen.

Auf Google-Seiten Nr1.  für viele CDU/CSU und FDP Ortsorganisationen sind Einträge von Blog zu finden, die Dinge beim Namen nennen, von mir geschriebene Artikel finden sich auf vielen exponierten Google-Seiten wie z.B. FDP Bonn, CDU Hannover, CDU Köln, FDP Kiel, FDP Sachsen-Anhalt, CSU Regenburg usw., auch auf Seite #1 wie für von Guttenberg, Westerwelle, Seehofer, Rainer Brüderle, Ursula von der Lesen, Wolfgang Bosbach, Jürgen Rüttgers waren oder sind wir.

Stets enthalten unsere Artikel Inhalte, die man sonst garantiert nicht auf jenen exponierten Seiten findet.

Roswitha Müller-Piepenkötter ist seit Wochen so massiv angegriffen, ebenfalls CDU Remscheid und Junge Union Remscheid, dass ich persönlich erwarte, dass die CDU Remscheid bei der Kommunalwahl Ende dieses Monats einen Effekt verspüren müsste. In dem Sinne, dass sie verglichen mit anderen CDU-Ortsorganisationen schlechter abschneidet (stärker verliert/weniger gewinnt).

Dabei ist es klar, dass eine exakte Wirkungsmessung nicht möglich ist. Erstens wissen wir nie, wieviele Leute wir tatsächlich erreichen. Hitzahlen sagen wenig aus:  Wer sich die Google-Seite #1 von CDU-Remscheid oder von Junge Union Remscheid betrachtet, muss nicht unbedingt einen Beitrag aufrufen, um sich einiges denken zu können.

Die schlagkräftige Schlagzeile, die man zu unserer Diffamierung einsetzt, sichtbar beim Googeln unter United Anarchists und unter meinem Namen, wirkt eben auch im umgekehrten Falle.

Gerade Erstwähler dürften nicht selten einen Blick ins Internet werfen, gerade unter den Schülerinnen und Schülern herrscht üblicherweise noch reger Austausch, sprechen sich Dinge herum. Das wird die CDU Remscheid, die Junge Union Remscheid zu spüren bekommen, in welchem Maße, wird man sehen.

Doch natürlich ist diese Art der Wirkung nicht die einzige, die wir erzielen. Eine andere Art der Wirkung ist viel wichtiger, lässt sich aber noch weitaus schwieriger abschätzen: Wer auch immer solche Beiträge liest, erfährt eine Änderung seiner Einstellungen. Nicht in revolutionärer Weise, sondern ein klein wenig, er denkt nach. Die einen erkennen zunehmend, dass es so nicht weiter gehen darf, die anderen, dass es nicht mehr reicht, einfach zu sagen: „Die irren Verschwörungstheorien kennen wir ja schon. Balla-balla…“

Solche Projekte wie das Buch der Beatrice von Weizsäcker sind Versuche, diejenigen, die schon erkannt haben, dass es so nicht weitergehen kann, in falsche Richtungen zu locken. Ebenso, wie Internetprojekte wie Odem.org, mein-parteibuch.com, pantoffelpunk, zeitwort.at,. megahoschi, onlinezeitung24 und viele, viele andere dem selben Zwecke dienen.

Durch unsere Aufklärungsarbeit der letzten Jahren haben wir diese Dinge vielen klarmachen können. Auch das ist nicht zu unterschätzen, nur wir haben das tatsächlich vor den Augen der Leute entlarvt. Mittlerweile dämmert es auch anderen, was läuft:

http://www.onlinezeitung24.de/article/2132/comment4330#comment4330

Weiterhin können wir es uns tatsächlich zurechnen, die Politik tiefgründiger zu analysieren als man es sonst findet.

Beiträge des Prof. Plem-Plem dürften tatsächlich dazu geführt haben, dass Guido Westerwelle sich gezwungen sah, sich noch vor den Wahlen im Namen der FDP für schärfere Sicherheitsgesetze auszusprechen.

Noch unmittelbar zuvor hatte ein FDP-Sprecher die „Sicherheitsvorstellungen“ des Wolfgang Bosbach öffentlich stark kritisiert:

http://www.sueddeutsche.de/politik/271/483714/text/

Dann traten wir auf den Plan, machten dem Westerwelle und der FDP klar, dass sie abgeschossen würden, wenn sie den Sicherheitsgesetzen im Wege stünden, und kaum dass wir das eindrucksvoll vermittelt hatten, erklärte Westerwelle sich für die Verschärfung der „Sicherheitsgesetze“!

Ohne die freien Pressedienste wäre es kaum möglich, ohne verdammt harte Arbeit unserer Hackerinnen und Hacker wäre es gar nicht möglich gewesen, die Beiträge, die Westerwelle und Seehofer in dem Zusammenhange unter Druck setzten, auf deren Googleseiten #1 und in den TOP-Charts der sie betreffenden Blogs zu präsentieren. Es kostete uns sehr viel harte Arbeit, doch Westerwelle sprang an, erklärte, die „Sicherheitsgesetze“ der Union mittragen zu wollen.

Damit haben nun alle, die Wahlkampf gegen die FDP machen, völlig egal, zu welcher politischen Organisation sie gehören, ein sehr feudales Argument gegen die FDP in der Hand. Ich behaupte, das ist unser Verdienst, und worum es ging, war jedenfalls den Hackerinnen und Hackern die ganze Zeit klar:  Sie haben um die dafür wichtigen Positionen gekämpft wie die Löwen!

Ich sage diese Dinge nicht ohne Stolz, wir haben auf diese Weise Wochen vor der Bundestagswahl für Klarheit in einem Punkte gesorgt, der die Wahl entscheiden kann. Nicht nur, dass Julis auf Erstwählerjagd nun das Problem haben, den Erstwählern Dinge wie Internetzensur und Bundeswehreinsatz im Innern schmackhaft machen zu müssen, während Jusos, junge Grüne und die Jungen von Die Linke sich locker an die Schulhofsmauern lehnen und sagen: „Hört mal, die FDP könnt Ihr spätestens jetzt doch wirklich vergessen: Internetzensur, Bundeswehreinsatz im Innern… da könnt Ihr doch gleich die NPD wählen…“

Nein, auch manche Journalisten dürften erst jetzt begriffen haben, dass die FDP mit Liberalismus absolut gar nichts mehr zu tun hat, nicht im Geringsten geeignet ist, den Schäubles, Bosbachs & Co. ein Korrektiv entgegenzusetzen.

Ich möchte allen, die daran mitgewirkt haben, dass das möglich wurde, meinen größten Dank und mein höchstes Kompliment aussprechen:  Das operative Ziel durfte zuvor nicht genannt werden, sonst wäre Westerwelle nicht angesprungen, doch offenbar hatten alle erstens alles verstanden, zweitens haben alle Beteiligten in idealem Sinne ihr Bestes gegeben!

Das ist Anarchie! Das ist die Formel für den Erfolg:  Das Selbe wollen, sich gegenseitig verstehen, gemeinsam handeln!

Die SS-Satanisten wie ihre Lügenpolitiker sind auf eine einige Truppe mit unseren Fähigkeiten und Möglichkeiten, mit unserer Kreativität und Flexibilität weder personell noch organisatorisch eingerichtet. Sie haben viel zu lange Leitungen, sie reden auch nicht wirklich offen miteinander, sie haben Befehlsgeber, die dumm und phantasielos sind.

Bevor sie eine einigermaßen geeignete Abwehr gegen bestimmte Aktionen von uns eingerichtet haben, müssen sie diese bestimmten Aktionen bereits einige Male erlebt haben. Und so wird es weiterhin ein wichtiger Punkt in unserem Vorgehen sein müssen, sie immer wieder mit neuen Vorgehensweisen und neuen Ideen zu überraschen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass uns das gelingen wird.

Herzlichst!

Winfried Sobottka, bis zum Platzen stolz darauf, zu United Anarchist zu gehören!

PS.: Schöne Grüße an Beatrice von Weizsäcker und Bayern München!

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