utahbeach

Winfried Sobottka zur Lage am 03.09. 2009

In United Anarchists on September 3, 2009 at 3:03 pm

Zur besseren Lesbarkeit wieder in Form eines Selbstinterviews.

Interviewer: „Winfried Sobottka, Sie waren heute so weit gewesen, dass Sie sich als Sprecher der Anarchistinnen und Anarchisten abgemeldet hatten.“

Winfried Sobottka: „Das lag nicht an inhaltlichen Differenzen, sondern daran, dass wir hinsichtlich des Weges nicht einig waren. Ich sehe nur einen Weg, würde einen anderen nur gehen, wenn er mir plausibel schiene. Meinen Herzensschwestern und -brüdern war mein Weg als zu gewagt erschienen, doch sie konnten mir keinen anderen nennen. Und so sind nun bereit, den von mir gesehenen Weg mit zu gehen.“

Interviewer: „Es erscheint vielen dreist, dass Sie sich als der angekündigte Messias bezeichnen, sich dabei nicht auf den Christengott, sondern auf eine Göttin als höchste Gottheit berufen. Es bietet auch denen Stoff, die Sie als verrückt erklären wollen.“

Winfried Sobottka: „Ich habe alles sachlich erklärt, habe die Erlösungsformel verkündet, die im Einklang mit unserer menschlichen Natur tatsächlich ideales Sozialleben im Sinne aller und äußerst behutsamen Umgang mit der Umwelt sicherstellen kann. Das sind handfeste Dinge, während in unserem Lande Millionen von Menschen geschworen haben zu glauben, dass Jesus von Nazareth eine Jungfrauengeburt gewesen sei, über Wasser habe wandeln und Tote habe erwecken können. Ich denke, dass bereits bis hierher klar sein müsse, welche Position die verrückte sei. Unsere Behauptung, Frauen seien verantwortungsbewusster und gerechter, wird übrigens auch dadurch bestätigt, dass sich für Juan Carlos Bresofsky-Chmelir überwiegend Frauen einsetzen.“

Interviewer: „Sie nehmen nicht für sich in Anspruch, ein Wunderwesen zu sein?“

Winfried Sobottka: „Jeder Mensch ist ein Wunderwesen, die meisten wissen das nur nicht. Die Menschen haben den Bezug zu sich selbst verloren, das ist das eigentliche Problem.“

Interviewer: „Sie haben schon oft geschrieben, dass Sie von den Anarchistinnen und Anarchisten sofort verstanden worden seien, seitdem deren Unterstützung hätten. Woran liegt es, dass andere Sie nicht verstehen?“

Winfried Sobottka: „Es ist so, dass es tatsächlich die Hochintelligenz ist, die selbst in fehlgeleiteten Gesellschaften das natürliche anarchistische Denken bewahrt. Diese Leute waren seit Jahren klug genug gewesen zu sehen, wohin der Zug fährt, sie hatten längst verstanden gehabt, dass man unter üblichen Umständen durch Parteiarbeit nichts erreichen kann, hatten auch verstanden, dass es nichts ändert, wenn man ein paar Spitzenvertreter des Systems umlegt. Sie waren an einem Punkt, an dem sie Lösungen  verzweifelt suchten, aber keine fanden. Das spielte eine bedeutende Rolle dafür, dass sie bereit waren, meine Vorträge zur Kenntnis zu nehmen und sich mit ihnen auseinander zu setzen. Man muss wohl davon ausgehen, dass sie sich die Mühe nicht gemacht hätten, wenn sie selbst noch gemeint hätten, einen Weg aus dem Schlamassel heraus zu kennen. “

Interviewer: „Aus Not und Verzweiflung hörten sie hin?“

Winfried Sobottka: „Aus Not und Verzweiflung hörten sie ihn, dann prüften sie und erkannten, dass es der Weg zum Ziele ist. Das stimmt hoffnungsfroh.“

Interviewer: „Hoffungsfroh?“

Winfried Sobottka: „Wäre ich den Anarchistinnen und Anarchisten damit 20 Jahre eher gekommen, dann hätten sie vermutlich nicht die Aufmerksamkeit aufgebracht, meine Vorträge gründlich zu lesen und zu bewerten. Sie hätten das getan, was heute andere tun: Sie hätten sich vorschnell gesagt: „Lohnt nicht, das zu lesen.“ Nicht nur ich bin im Grunde ein Mensch wie jeder andere, sondern auch meine hochintelligenten Herzensschwestern und -brüder. Bei ihnen läuft nur alles, was mit Begreifen zu tun hat, schneller als bei weniger intelligenten Leuten. Man kann also sagen, dass irgendwann alle an den Punkt kommen werden, an dem die deutschen Anarchistinnen und Anarchisten schon vor ein paar Jahren waren. Und wenn sie dann aufmerksam zur Kenntnis nehmen, was wir zu sagen haben, dann werden sie erkennen, dass es der richtige Weg ist.“

Interviewer: „Was sagen Sie dem Schmutz-Blog unter WordPress.com, den der Staatsschutz unter dem Namen unitedanarchists.wordpress.com betreibt und der stets auf Google-Seite #1 für United Anarchists mit irren und ekelhaften Worten United Anarchists unmöglich machen soll?“

Winfried Sobottka: „Das mag manche Leute täuschen, aber mit Sicherheit nicht alle. Diejenigen, die nicht getäuscht werden, erkennen desto mehr, mit welchen Methoden der deutsche Staat arbeitet und welchem Geiste er dient.“

Advertisements
  1. Lieber Winfried! Viele Grüße an dich und an United Anarchists!
    Ich Lebe noch,musste aber ein wenig untertauchen.
    Bei blogtext.org ist mir nicht möglich zu registrieren.
    Dein Angebot, von uns Beiträge zu übernehmen,nehmen wir dankbar an und wir kommen noch darauf zurück.
    Wir lassen bald wieder von uns hören.Wir sind Standhaft und ziemlich scharf auf unser Sache und Ziele,doch wollen der Vorsicht nicht außeracht lassen.
    Nochmals Kollegiale Grüße.

    • Vorsicht sollte man nie außer Acht lassen, ich bezweifle es aber, dass ´der Staatsschutz nicht weiß, wer Du bist. Insofern wäre es m.E. im Grunde gescheiter, unter Klarnamen aufzutreten, weil das natürlich auch einen gewissen Schutz bedeutete. Außerdem dient es nicht der Sache, wenn die perversen Irrköpfe meinen, alle Welt habe Angst vor ihnen.

      ml G

      Winfried

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: