utahbeach

Das Unrecht an Juan Carlos Bresofsky-Chmelir und Rosinaverde, 17. Sept. 2009

In Juan Carlos Bresofsky-Chmelir, Rosinaverde on September 17, 2009 at 9:18 pm

Wundervolle Frauen, sehr geehrte Männer!

Heute bekam ich wieder einmal eine Email von „Rosinaverde“. Sie kündigt weiteres Material zum Falle JCBC/Politikergattin an, das belege, dass dem JCBC Unrecht getan werde.

Ich habe ihr erwidert, dass ich erstens dem JCBC auch so Glauben schenken würde, was den konkreten Fall angehe, zweitens und vor allem, dass es darauf gar nicht ankomme:

Hätte Prof. Reinhard Haller dem Juan Carlos Bresofsky-Chmelir bestätigt, dass er keine Hinweise darauf erkennen ließe, dass seine Entlassung mit Gefahren für die Allgemeinheit verbunden wäre, dann wäre JCBC doch längst auf freiem Fuß! Dabei wurde doch gar nicht die Sache mit der Politikerin auf den Prüfstand gestellt, wurde doch gar nicht danach gefragt!

Das bedeutet: JCBC sitzt ausschließlich deshalb noch, weil dieser Haller behauptet hat, aufgrund seinerseits gemachter Tests sei JCBC als gefährlich einzustufen.

Dabei hat Haller ein Testverfahren angewandt, das auch zu dem Zeitpunkt als unwissenschaftlich galt, wobei das keine Einzelmeinung, sondern die eindeutig herrschende Meinung war. Soweit gehend, dass die Anwendung dieses Verfahrens im Falle beruflicher Eignungstests bereits untersagt war!

Entsprechend muss man annehmen, dass auch dem Haller, der als Prof. an der Uni Passau tätig ist und der ständig fachlich publiziert und demnach auf dem Laufenden sein müsste, klar gewesen war, dass er zu einem unwissenschaftlichen Verfahren griff.

Er muss es also absichtlich getan haben.

Wann tut ein Gutachter so etwas absichtlich? Jedenfalls nicht, wenn es ihm um saubere /richtige Befunde geht, denn dann nimmt er natürlich das nach wissenschaftlichen Maßstäben beste Verfahren.

Ein tatsächlich wissenschaftliches Verfahren würde, egal wer es korrekt anwendete, stets das selbe richtige Ergebnis bringen. Demnach ließe ein solches Verfahren keinen Spielraum für Willkür. Wie das Messen mit dem Zentimeter-Maß: Zwar könnte ein Arzt behaupten, er habe die Größe des Kleinkindes X mit 289 cm gemessen, doch dann wäre er als Schwindler zu überführen. 

Unwissenschaftliche Verfahren produzieren entweder systematisch falsche Ergebnisse, oder lassen Bewertungsspielräume, die beliebig genutzt werden können.

Haller hat sich für ein unwissenschaftliches Verfahren entschieden, das zumindest in der Fachszene allgemein als unwissenschaftlich bekannt war. Damit schaffte er sich Bewertungsspielraum, damit bewies er, dass er kein richtiges Ergebnis wollte, und damit bewies er deshalb sogar noch, dass JCBC nach seiner Ansicht NICHT GEFÄHRLICH ist!

Hätte Haller gemeint, JCBC sei gefährlich, dann hätte er doch ein wissenschaftlich akzeptiertes Verfahren unter sogar unter den Augen von Kritikern einsetzen können!

Nein, ein Verfahren, das saubere Ergebnisse produziert, wollte er nicht, weil er an dem richtigen Ergebnis nicht interessiert war. An welcher Art von Ergebnis er interessiert war, hat er indes bewiesen: JCBC wegsperren für immer!

Leute von der JCBC-Front, das ist der Punkt, auf dem Ihr reiten müsst, denn an dem Punkt wurde JCBCs Schicksal im Unrecht entschieden, völlig egal, was er jemals vorher getan oder nicht getan hatte!

Sein Schicksal hing nur an der Untersuchung, hatte nichts mit seinen Bankrauben zu tun, nichts mit dem Tod des Postbeamten, nichts mit der Politikergattin – gebüßt hatte er nach österreichischem Recht doch genug! Das zweifelte doch niemand an!

Er ist nur deshalb noch im Knast, weil ihm Gefährlichkeit attestiert wurde, und betreffend die dem zugrunde liegende Untersuchung ist ihm, s.o., eindeutig Unrecht getan worden, und eindeutig auch absichtlich, und eindeutig auch, obwohl man gerade NICHT davon ausging, das er wirklich gefährlich ist, denn sonst hätte man ja ein taugliches Verfahren wählen können!

Punkt.

Ihr verlauft Euch, Rosinaverde. Ihr müsst nicht immer mehr vortragen, sondern die Substanz knapp und für jeden verständlich auf den Punkt bringen, und das müsst Ihr mit aller Kraft in all Richtungen verbreiten und soviel auf den Putz hauen, wie Ihr es könnt!

Wir, United Anarchists, sind ja grundsätzlich bereit, mit anderen zu kooperieren, um JCBC zu helfen, aber nur im Rahmen eines Vorgehens, das auch Sinn macht. 

Ein solches Vorgehen kann zumindest ich derzeit nicht erkennen, was die Kämpferinnen und Kämpfer für JCBC angeht.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Winfried Sobottka, United Anarchists

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  1. Servus Winfried und United Anarchists!
    Du hast in jeder Hinsicht recht,aber wir sind mit dem Internet doch nicht so bewandert,wie Du und müssen noch viel lernen.
    Mit deinen jetzigen Artikel hast Du das Problemm genau erkannt. Nicht der Fall mit der Politikerfrau ist das Problem,sondern die korrupten Sachverständigen.
    Uns geht es gut und wir werden uns dein typ zu herzen nehmen.
    Kollegiale Grüße. rosinaverde und Kollegen

  2. […] An Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland. Zur Kenntnis: Juan Carlos Bresofsky-Chmelir, Israelitische Kultusgemeinde für Steiermark, Kärnten und die politischen Bezirke des Burgenlandes Oberwart, Güssing und Jennersdorf In Uncategorized on November 14, 2009 at 4:33 Für die Österreicher: Uns missfällt u.a. das hier: Bitte anklicken! […]

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