utahbeach

07. November 2009: Ich bedenke einen Deal mit den SS-Satanisten, @ United Anarchists

In Uncategorized on November 7, 2009 at 1:57 pm

Hallo, Leute!

Auf die letzten beiden Beschlüsse des OLG Hamm gehe ich in folgendem Beitrag ein, der ein Schreiben von mir an meinen Anwalt Rechtsanwalt Dr. Plandor enthält:

https://anarchistenboulevard.wordpress.com/2009/11/06/winfried-sobottka-an-rechtsanwalt-dr-norbert-plandor-jena-am-06-november-2009/

Der Brief konnte bisher nicht zugestellt werden, mein Postempfangsbevollmächtigter Apotheker Stephan Göbel, versuchte es gestern Nachmittag erfolglos, ihn zu faxen, wird es am Montag wieder versuchen. Dennoch erklärt der Brief natürlich schon jetzt , welche Pervertierung des Rechts den beiden Beschlüssen des OLG Hamm zugrunde liegt.

Es ist für jeden nachvollziehbar, dass Dr.Plandor nicht Unrecht hatte, als er mir gegenüber sagte, dass er die Beschlüsse für rechtsstaatlich bedenklich halte.

Nun sollte man meinen, dass ein Anwalt einen eigenen Antrieb habe, gegen seiner Ansicht nach rechtsstaatlich bedenkliche Beschlüsse zu Lasten seines Mandanten vorzugehen.

Daran kommen im konkreten Falle Zweifel auf, denn nun liegen mir die beiden entsprechenden Gehörsrügen schriftlich vor, die Dr. Norbert Plandor zunächst zur Fristwahrung ohne Begründung eingereicht hat.

Beide enthalten die Formulierung, dass er das Rechtsmittel „auf besonderen Wunsch meines Mandanten“ einlege.

Meine Einschätzung, dass diese Formulierung von der Angst getragen sei, sich bei Richtern ansonsten unbeliebt zu machen, wird auch von den ex-Anwälten Plantiko und Schmidt getragen, und im Kerne wird damit natürlich ein halbherziges Vorgehen signalisiert, was der Sache sicherlich nicht in meinem Sinne dient.

Ex-Anwalt Schmidt meinte, dass solche Formulierungen durchaus üblich seien, nämlich dann, wenn ein Anwalt Angst haben müsse, rechtlich konsequent für seinen Mandanten einzutreten, aus berechtigter Furcht, die Justiz werde ihn andernfalls praktisch sämtliche Prozesse ggfs. aufgrund von Rechtsbeugung verlieren lassen.

Es ist nicht fünf vor 12 in Deutschland, es ist fünf nach 12.

Ich gehe davon aus, dass mich nur gezeigter Mut von anderen noch davor retten könnte, im Zuge eines haarsträubenden Willkürverfahrens letztlich eliminiert zu werden: Solange ich keinen Anwalt habe, der es wagt, Fakten zu meiner Verteidigung vorzutragen, die zwingend gleichbedeutend mit der Aufdeckung staatlicher Verbrechen sind, wie zum Beispiel einer schlichtweg erstunkenen und erlogenen Belastung durch die Staatsschutz Polizei Dortmund, siehe ebenfalls u.a. in dem oben per Link erreichbaren Schreiben an Dr. Plandor, solange werden sie konsequent den Weg der Brachialwillkür verfolgen.

Das Problem ist dabei nicht etwa ein starker Staat. Wäre er so stark, dann hätte er es absolut nicht nötig, jeden Keim ernstzunehmender Kritik mit ungeheurem Aufwand zu unterdrücken, wie z.B. im Internet.

Das Problem ist, dass praktisch alle Angst davor haben, sich überhaupt wirksam zu wehren oder solche, die als entschlossene Kämpfer nach vorn treten, wirksam zu unterstützen. Damit ist es völlig egal, wie stark der Unrechtsstaat wirklich ist: Ich allein könnte die komplette US-Army besiegen, wenn sie es nicht wagte, mir irgendeinen wirksamen Widerstand entgegen zu setzen.

Leute, mir fehlt es nach wie vor nicht an Mut. Ich stelle mir aber die Frage, warum ich mich absolut sinnlos verheizen soll. Mir will keine Antwort darauf einfallen.

Es geht hier längst nicht nur um Plandor, es geht auch eindeutig darum, dass ich im Internet abgesehen von Hackerunterstützung allein stehe, dass alle sich spätestens dann von mir distanzieren, wenn sie ein wenig Druck bekommen, dass es keine anderen gibt, die mal einen Eigenbeitrag über mich veröffentlichen würden und so weiter – abgesehen natürlich von den SS-Satanisten, die mich verleumden und beleidigen.  Diese Tatsachen tragen erheblich auch zu der Angst bei, die ein Anwalt haben muss, mich sachgerecht zu vertreten:  „Keiner wagt es, seine Stimme für ihn zu erheben, selbst seine Kommentare löscht man. Alle beweisen fortgesetzt, dass sie sich von ihm distanzieren. Wenn ich für ihn eintrete, dann bin ich verloren.“

Aller Hackerunterstützung zum Trotze: In dieser Lage braucht ihr mich nicht, weil ich unter diesen Umständen machtlos bin, in dieser Lage missbraucht Ihr mich, so dass es mir derzeit unmöglich ist, Euch als Schwestern und Brüder zu begreifen, denn die würden mich nicht missbrauchen wollen.

Ich empfehle allen, die ein Interesse an von mir publizierten Inhalten haben, diese umgehend zu sichern, denn tatsächlich bin ich unter den geschilderten Umständen keineswegs abgeneigt, einen Deal mit den SS-Satanisten zu machen: Mir hängen Feigheit und Geiz auf allen Seiten zum Halse heraus, und allmählich begreife ich, dass meine Nachbarin, die mir seit Jahren sagt, dass ich im Grund verrückt sei, soviel auf mich zu nehmen, während es abgesehen von Hackerunterstützung keine Unterstützung für mich gäbe, durchaus Recht hat:  Alle sind aufgrund ihrer Angst bereit, das Spiel der SS-Satanisten mit zu spielen, ALLE !!!

Warum also soll ich es nicht auch sein? Gebt mir Gründe, oder nehmt hin, was ich tun werde.

Winfried Sobottka

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