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Mordfall Matthias Lang Erlangen, 3x1t, exit, netzpolitik.org, JVA Plötzensee: @ United Anarchists von Winfried Sobottka

In Uncategorized on November 8, 2009 at 12:25 am

Hallo, Leute!

Es hätte einen doch wirklich wundern müssen, wenn die Erlanger Behörden dem Matthias Lang nicht bereits in Sachen Betreuung auf den Fersen gewesen wären, wenn es nicht bereits irgendeine „fachärztliche“ Bescheinigung geben würde, die ihm irgendeine Form von Persönlichkeitsstörung, Wahn oder ähnliches attestierte…

Ganz anders die Staatsschutzbullen aus Dortmund, ganz anders Psychiater wie Dr.  med. Bernd Roggenwallner, Dr. med. Michael Lasar und Prof. Reinhard Haller,  solche Leute sind die Prototypen geistig-emotionaler Gesundheit. Da muss ein Matthias Lang natürlich ball-balla gewesen sein, ebenso wie Plantiko, Schmidt, Jung, Sobottka, wenn man solche Maßstäbe anlegt….

Ich hätte sehr gern ein Foto von der Gefängniszelle, Blick von innen auf das Fenster, in der Matthias Lang umgebracht wurde.

Mir erscheint es jedenfalls viel leichter zu sein, dass zwei Wärter einen Gefangenen darin aufhängen, den sie im Schlaf überraschen (möglicherweise erleichtert durch heimliche Gabe eines Schlafmittels), als sich selbst darin aufzuhängen:

Der Tod am Strang kennt zwei Varianten: Genickbruch, das geht schnell, und Strangulation, das ist unangenehm. Wer nicht blöd ist, entscheidet sich für Genickbruch, wenn er wählen kann. Das setzt aber eine gewisse Fallhöhe voraus, die keineswegs unbeachtlich ist, in Abhängigkeit allerdings vom Körpergewicht, weil die Energie, die auf den Hals einwirkt, natürlich von Fallgeschwindigkeit und Masse abhängig ist. Reicht die Fallhöhe im konkreten Falle nicht aus, dann führt das zum Tode durch Strangulation.

Bei der Hinrichtung diverser Kriegsverbrecher infolge der Prozesse von Nürnberg hatte man die notwendigen Seillängen zu knapp berechnet: Man war von den Körpergewichten bei Haftantritt ausgegangen, doch die Häftlinge waren demgegenüber stark abgemagert, als sie unter dem Galgen standen. Der Verdacht, dass purer Sadismus/Rachsucht dahinter standen, lässt sich nicht von der Hand weisen. Das Selbe soll, wenn ich mich nicht falsch entsinne, auch im Falle von Saddam Hussein der Fall gewesen sein: Seillänge zu knapp für den Genickbruch.

Unten ein Foto, das ich beim Googeln unter JVA PLÖTZENSEE BILDER aufgegabelt habe:

gefaengniszelle-ploetzensee

Ein gerader ungehinderter Fall  nach unten scheint gar nicht möglich. Wenn Matthias Lang kein Schwergewicht gewesen sein sollte, dann halte ich es  für sehr zweifelhaft, dass er sich per Aufhängen am Fensterkreuz das Genick hätte brechen können.

Gegen eine Strangulation hätte er aber, wenn bewegungsfähig, angekämpft, lege ich das Bild zugrunde, wohl auch erfolgreich.

Viel plausibler würde es mir scheinen, dass er schlafend samt Oberbett gepackt wurde, also praktisch im Oberbett fixiert war, man ihm die Schlinge um den Hals legte, und dann entweder kräftig an ihm zog (Genickbruch) oder ihn den Strangulationstod sterben ließ, ihm vorsorglich noch ein Kissen auf das Gesicht drückte, um jedes Schreien zu verhindern.

Dafür brauchte man, wenn er betäubt war, nur eine Person, wenn er nicht betäubt war, nur zwei. Wollte man sichergehen, dass keinem anderen Häftling im Flur irgendwelche Geräusche auffielen, so musste man nur dafür sorgen, dass alle ein gutes Schlafmittel bekamen.

Ich denke, ich habe schon recht gute Argumente dafür geliefert, dass im Grunde nichts mit rechten Dingen zugegangen sein kann, und was gestern Abend in einem Kommentarstrang unter netzpolitik.org  lief, hat zumindest in mir die letzten Zweifel beseitigt:

http://freegermany.de/matthias-lang-erlangen/bilder-netzpolitik-kommentare.html

Sie werden mich wohl irgendwie alle machen.

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