utahbeach

@ United Anarchists, betr. Matthias Lang Erlangen, STERN usw. 15. November 2009

In Uncategorized on November 15, 2009 at 12:54 pm

Hallo, Leute!

Der Stern scheint verschiedene Artikel betreffend die Strafanzeigen gegen SchülerVZ-Mitarbeiter publiziert zu haben, jedenfalls auch diesen:

http://www.stern.de/panorama/der-fall-matthias-l-anwalt-zeigt-mitarbeiter-von-schuelervz-an-1521637.html

Zitat:

Der psychisch kranke Mann nahm sich nach seiner Verhaftung in der Untersuchungshaft das Leben.

Also ist ja doch alles klar. Er war psychisch krank, und darum hat er sich umgebracht…

Dass „psychiatrische“ Gutachten in der BRD ein Dreck sind, dass selbst die, die im Falle des Matthias Lang diesen Dreck fabriziert hatten, KEINE SUIZIDGEFAHR gesehen hatten – ist doch egal.

Im Falle des Matthias Lang wird soviel Lug und Dreck von den Medien geboten, dass es kaum noch schlimmer geht.  Der STERN hatte bereits geschrieben gehabt, Matthias Lang habe versucht gehabt, SchülerVZ zu erpressen. Nun schreibt der STERN, angeblich habe er das gewollt, nun ist von dem mutmaßlichen Erpresser die Rede.

Während man zum einen in der Presse lesen kann, Mitgefangene hätten gesagt, Matthias Lang sei 23 Stunden am Tag allein in seiner Zelle eingeschlossen gewesen, behauptet Gisela von der Aue über die Presse, Matthias Lang sei in einer Beschäftigungstherapie gewesen, habe keineswegs den ganzen Tag in der Zelle gehockt.

Während die einen sagen, er sei locker gewesen (erste Darstellungen), reden andere davon, er habe sehr gelitten.

Das Ding hat irgendwie den selben ekelhaften Gestank wie der Mord an Jörg Haider, wo man verschiedene Etappen der Pressedarstellung sehr gut verfolgen konnte: Dass er betrunken war, wurde spät nachgeschoben, dass er schwul war, brachte man ein, als keiner erklären konnte, wie es zu dem Unfall gkommen war, der VW-Sprecher erklärte gegenüber den Briten, es müsse eine Manipulation der Elektronik vorgelegen haben, anders sei der Unfall gar nicht zu erklären, zog das später zurück und so weiter.

Es wird demnächst vermutlich in den Zeitungen stehen, dass Matthias Lang schwul gewesen sei, dass er die Leute von SchülerVZ sexuell bedrängt habe und auch den anwesenden Bullen an die Eier gewollt habe. Und außerdem habe er 3,8 Promille Alkohol im Blut gehabt, und sei nur deshalb vorsorglich eingesperrt worden.

Nüchtern betrachtet hätte man jedenfalls alles, was bisher an Fakten bekannt ist, auf maximal  2 Din-A4 Seiten bringen können. Stattdessen findet man fast überall zu mindestens 80% hohlen Stoff und/oder tendenziöse Seife. Den Suizid übernehmen jedenfalls alle als Tatsachenbehauptung.

Seht bitte zu, dass ich nichts verpasse, was wichtig ist! Ich will heute den ersten nüchternen und sachlichen Artikel in dem Fall schreiben. Das ist aus verschiedenen Gründen sehr wichtig….

Gruß

Winfried Sobottka

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