utahbeach

@ United Anarchists. Mordfall Matthias Lang Erlangen, Berlin

In Uncategorized on November 16, 2009 at 10:48 pm

Hallo, Leute!

Ich möchte Euch etwas sagen, hört sich zwar blöd an, weil ich das ja immer will, wenn ich an Euch schreibe. Aber dieses Mal ist es etwas ganz besonderes.

Wir sind im Mordfalle Nadine O. bisher trotz der klaren Beweislage nicht weitergekommen, weil sich abgesehen von mir alle die Hosen vollkacken. Genauso wird es auch im Falle Matthias Lang ausgehen, wenn sich weiterhin alle die Hosen vollkacken.

Der Fall Matthias Lang hat dabei einen klaren Vorteil zu bieten, den der Fall Nadine O. nicht zu bieten hatte:  Während die Anwälte des Philipp J. eindeutig willigste Vasallen der Justiz waren, scheint Rechtsanwalt Ulrich Dost aus anderem Holze geschnitzt zu sein.

Das bedeutet aber natürlich nicht unbedingt, dass er mehr will, als den Leuten von SchülerVZ die Ohren lang zu ziehen. Das kann für ihn erstens eine sehr profitable Sache werden, denn wenn gerichtsamtlich festgestellt werden sollte, dass Matthias gar nicht in U-Haft gelandet wäre, wenn SchülerVZ-Mitarbeiter ihn nicht falsch belastet hätten, und davon ist nach Sachlage wohl auszugehen, dann werden sicherlich Zivilverfahren um nicht unbeträchtliche Summen an Schmerzensgeld zu führen sein, gegen eine zweifellos zahlungsfähige Beklagte, die für das Handeln ihrer Erfüllungsgehilfen vermutlich nicht nur nach HGB haftbar gemacht werden kann. Außerdem ist die Sache für Rechtsanwalt Ulrich Dost natürlich ein beachtlicher Prestigegewinn. Ich gehe allerdings auch davon aus, dass es ihm tatsächlich zu Herzen gegangen ist, was man mit Matthias gemacht hat und wie es ausging, so liest sich seine Stellungnahme auf seiner HP.

Das heißt aber nicht, und ich würde es ihm auch nicht zum Vorwurf machen, dass Rechtsanwalt Ulrich Dost Lust haben wird, allein den Helden zu spielen.

Überlegt einmal selbst:

1. Hätten die Leute von SchülerVZ die dreiste Nummer gewagt, wenn sie sich des Mitspielens von Polizei und Justiz nicht sicher gewesen wären? Matthias Lang war ein intelligenter Bursche, er wird den Bullen genau das zu seiner Entlastung vorgetragen haben, was RA Dost nun auf den Tisch legt! 

2. Die Leute von SchülerVZ wussten, wie intelligent und eloquent Matthias war, sie wussten auch, welche Chatprotokolle er hatte.  Stellt Euch selbst die Frage, ob sie es gewagt hätten, vor dem Hintergrund Matthias mit falschen Aussagen einer versuchten Erpressung zu bezichtigen, wenn sie sich nicht vorher mit den Bullen einig gewesen wären.  Denkt an den Mordfall Nadine Ostrowski, den nur 5 Mädchen verübt haben konnten, die leicht zu überführen gewesen wären und die den Mord garantiert nicht gewagt hätten, wären sie sich nicht sicher gewesen, dass die Polizei an ihnen vorbei ermitteln würde!!!

http://swordbeach.wordpress.com/hello-world

http://www.freegermany.de/us-english/nadine-ostrowski/overview.html

Weder SchülerVZ, noch Polizei, noch Justiz hätten sich einen Prozess mit einem lebenden Matthias Lang erlauben können, er musste weg, dass war denen von Anfang an klar.

4. Die Häufung der „Selbstmorde“ spricht eine klare Sprache:

http://www.freegermany.de/matthias-lang-erlangen/suizid-in-kz-usw.html

4.  Ohne sachgerechte Obduktion der Leiche und ohne Tatrekonstruktion wird es niemals zu einem gerichtlichen Mordnachweis kommen.

6. Die Justiz sitzt schon jetzt zwischen den Stühlen, wenn der Mordverdacht mit Druck verfolgt würde, hätte sie ein echtes Problem am Hals: Die Selbstmordthese ernsthaft zu vertreten, bedeutet im Grunde zu erklären, dass die U-Haft die Hölle für Matthias gewesen sei. Die Berliner Justiz würde sich letztlich entscheiden müssen, entweder die wahren Zustände in Plötzensee öffentlich zu erklären, oder zu sagen: „OK, es scheint Mord gewesen zu sein.“ Beides wäre ein Durchbruch.

Ich habe nun gesammelt, was m.E. zu sammeln war, erwartet von mir nicht, dass ich aus Papier und 20 Gramm Schwarzpulver eine Mondrakete baue: Natürlich stinkt das alles im Himmel, natürlich ist das alles im Grunde klar, doch das Selbe gilt auch für den Mordfall Nadine O. und die Falschverurteilung des Philipp J.  Auch ansonsten haben Roswitha Müller-Piepenkötter und Ingo Wolf wohl kaum weniger Dreck am Stecken als Gisela von der Aue und Erhard Körting, Ihr wisst, wielange wir schon welchen Druck mit meinen Artikeln und der Unterstützung der Hackerinnen und Hacker machen, Ihr wisst, dass alle anderen sich die Hosen vollkacken, und Ihr wisst, was es bisher gebracht hat.

Verdammt noch mal, kommt endlich in die Gänge!

Gruß

Winfried Sobottka

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