utahbeach

Boogie-Anarchie Teil 1, an den CVJM Dortmund

In Uncategorized on Januar 17, 2010 at 12:39 am

Interviewer: „Winfried Sobottka, Sie führen einen neuen Begriff ein, wenden sich zudem an den CVJM Dortmund? Was ist Boogie-Anarchie, was wollen Sie vom CVJM Dortmund?“

Winfried Sobottka: „Der Begriff Anarchie hat in der Gesellschaft pervertierte Bedeutungen erhalten, wird mit Gesetzlosigkeit, Faustrecht, Chaos usw. verbunden. Zudem gibt es angeblich verschiedene Strömungen der Anarchie, viele Verrückte geben vor, sie seien Anarchisten, verkünden dabei Unsinn, und helfen so mit, dem Begriff Anarchie schmutzige Inhalte zu geben. Entsprechend halte ich es für nötig, eine klare Markierung zu setzen, die Verwechslungen sicher ausschließt. An den CVJM Dortmund wende ich mich heute, weil ich von vielen vernünftigen Leuten weiß, die sich irgendwann irgendwo im CVJM organisiert hatten. Dort treiben sich nicht die schlechtesten jungen Leuten herum.“

Interviewer: „Warum Boogie-Anarchie?“

Winfried Sobottka: „Wir echten Anarchisten sind im Grunde Frohnaturen, wir lachen gern, machen gern Späße.  Boogie-Woogie ist ein Tanz, und ich habe den Woogie, den Anarchisten-Boogie, zu einer Bezeichnung für unser ungewöhnliches Vorgehen und Leben gemacht: Kreativ, mutig, gerecht, überlegt, mit Schwung: „Mit Woogie tanzen wir durch Himmel, Hölle, Leben, und wenn wir richtig tanzen, dann geht das nie daneben! Drum lieben wir den Woogie, den Anarchisten-Boogie!“

Interviewer:“Was wollen Sie den jungen Leuten vom CVJM Dortmund über die Boogie-Anarchie sagen?“

Winfried Sobottka: „Nicht nur denen, sondern im Grunde allen Menschen:

1. Anarchie bedeutet nicht das Fehlen von Herrschaft, sondern nur das Fehlen autoritärer, hierarchischer Herrschaft. In der Anarchie haben alle gleich viel zu sagen, es herrscht also echte Basisdemokratie. Das entspricht tatsächlich unserem natürlich angelegten Wollen, wie man unter anderem daran ablesen kann, dass autoritäre Herrschaft stets zu Widerständen führt. Man macht sich unbeliebt, wenn man meint, anderen befehlen zu können.

2. Wir wollen keine gesetzlose Gesellschaft, sondern eine Gesellschaft, die sich nach den natürlich in uns angelegten Gesetzen richtet. Die kann man knapp auf eine kurze Formel bringen: „Was Du nicht willst, was man Dir tu, das füg auch keinem andern zu und das lass auch nicht an andern zu!“  Diese Haltung ist viel umfassender als die dicken Gesetzbücher der BRD zum Beispiel. Wie oft kommt es vor, dass man sagen muss:  „Das ist eine Sauerei, aber es ist leider nicht verboten!“ In einer echten anarchistischen Gesellschaft wird kein unsoziales / böses Handeln gedulded.

Interviewer: „Können Sie das näher erklären?“

Winfried Sobottka: „Ich denke, dass kann man am besten in Form von schönen Geschichten und spannenden Geschichten tun, dafür ist dieser Anarchisten-Boulevard nicht gedacht. Aber ich möchte an dieser Stelle einige Links angeben, und hoffe, dass die Geschichten Verbreitung finden werden. Sie können tatsächlich in vielen Fragen sehr gute Hilfe leisten, wenn es etwa um Partnerschaft geht, aber auch, um den Umgang mit sich selbst und anderen generell:

http://www.sexualaufklaerung.at/texte-00/schokoladenpudding.html

http://www.sexualaufklaerung.at/texte-00/carina-und-ronen.html

Und dazu noch eine spannende Geschichte, die ebenfalls Dinge erklärt, die sonst verschwiegen werden – das sogenannte Geheimwissen über den Menschen:

http://www.freegermany.de/apokalypse20xx.html

Interviewer: „Wie geht es weiter?“

Winfried Sobottka: „Ich werde unregelmäßig weitere Teile zur Boogie-Anarchie veröffentlichen. Über diesen Anarchisten-Boulevard können regelmäßige Leserinnen und Leser am Ball bleiben, aber man wird es auch beim Googeln unter Boogie-Anarchie finden.“

Interviewer: „Sie haben in einem Gästebuch geäußert, innerhalb der Übergangsphase zur Anarchie wollten Sie in allen Behörden usw. gerecht eingestellte weise Frauen als Kontrollorgane einsetzen, die öffentlich begründet auf alles Einfluss nehmen könnten?“

Winfried Sobottka: „Die einzig sicher wirkende Lösung, um alle Behörden usw. schlagartig zu einwandfrei sauberer Arbeit zu zwingen. Das hat mit der besonderen Natur der Frauen zu tun.“

Interviewer: „Wollen Sie das näher erläutern?“

Winfried Sobottka: „Unbedingt, Anarchie kann nicht funktionieren, ohne dass die Frauen zu ihrer ursprünglichen Rolle, die ihnen höchste gesellschaftliche Achtung brachte, zurückkehren.“

Interviewer: „Was heißt das?“

Winfried Sobottka: „Die Texte, zu denen oben die LINKS angegeben sind, erklären schon sehr viel insofern. Mehr gibt es erst im nächsten Beitrag der Reihe Boogie-Anarchie.“

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