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Die Lage der DIE LINKE: Beschissen ist noch gestrunzt! DIE LINKE ERFURT, DIE LINKE GOTHA, DIE LINKE NORDHAUSEN, DIE LINKE SUHL, DIE LINKE ALTENBURG

In Uncategorized on September 7, 2009 at 1:31 am

In diesen Tagen macht es sich für DIE LINKE besonders schmerzlich bemerkbar, dass alle übrigen Parteien in den Parlamenten Marionetten der Superreichen sind, dass praktisch alle Medien, ob privatrechtlich oder öffentlich-rechtlich organisiert, Marionetten der Superreichen sind.

Von den DIE GRÜNEN und von der SPD praktisch gemieden wie die Pest, können sie derzeit im Grunde nur eines bewirken: Sie ermöglichen die letztendliche Entlarvung der SPD und der DIE GRÜNEN als neoliberale Parteien, die linke Interessen nur heucheln.

Das ist nicht nur zuwenig auf Dauer, sondern auch auf kurze Frist, denn die schwarz-gelbe Gefahr, die unmittelbar droht, kann durchaus in eine Totaldiktatur führen.

Zwar hat die DIE LINKE einige gute Köpfe, zwar hat sie einige gute programmatische Ansätze, zwar will sie im Grunde das Richtige – aber dennoch fehlen ihr einige Dinge zum Erfolg. Sonst stünde sie bereits heute anders da.

Schon das Auftreten und die in einigen Bevölkerunggruppen starke Popularität der Piratenpartei müssten der DIE LINKE zu denken geben: Sie hatte und hat es nicht geschafft, sich für die Internetgemeinde interessant zu machen, der Internetgemeinde zu verdeutlichen, dass sie für ein freies Internet usw. beherzt zu kämpfen bereit ist.

Die Internetgemeinde ist an der DIE LINKE vorbeigelaufen, hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, hinzusehen. Hier kann schön reden nicht weiter helfen, hier kann nur das Bewusstsein weiterhelfen, dass DIE LINKE etwas versäumt hatte und dieses Versäumnis korrigieren muss.

Weiterhin ist eine große Frage, inwiefern die Kommunikationspolitik der DIE LINKE tatsächlich optimal gemanaged wird. Insofern möchte ich aus einem Beitrag zitieren, den ich bereits anderswo publiziert habe:

(News4Press.com) Wenn es nicht gelingt, die arme Bevölkerung zum Urnengang zu bewegen, konkret dazu, DIE LINKE zu wählen, dann werden wir eine schwarz-gelbe Regierung bekommen:

http://www.bild.de/BILD/regional/ruhrgebiet/dpa/2009/09/05/niedrige-wahlbeteiligung-in-armen-stadtteilen.html

Zitat:

Niedrige Wahlbeteiligung in armen Stadtteilen
Samstag, 05. September 2009, 10:33 Uhr
Köln (dpa/lnw) – Je ärmer ein Stadtteil ist, desto niedriger fällt dort die Wahlbeteiligung aus. -Dieser Zusammenhang gilt systematisch. Wenn man die Arbeitslosenquote kennt, kann man die Höhe der Wahlbeteiligung schon fast voraussagen-, sagte der Politologe am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Armin Schäfer, der dpa in Köln. Zu den NRW-Kommunalwahlen für die viertgrößte deutsche Stadt Köln erklärte er: -Im sozialen Brennpunkt Köln- Chorweiler sind 25,7 Prozent zur Wahl gegangen, im gehobenen Hahnwald waren es 64,4 Prozent.- Dasselbe Muster zeigte sich bei Europa-, Landtags- und Bundestagswahlen.

Zitat Ende

Im Grunde erklären sich diese Tatsachen selbst: Die Profiteure des Ausbeutungs- und Terrorsystems gehen zur Wahl, die Opfer nicht.

Wenn DIE LINKE Verstand und KAMPFGEIST hat, dann muss sie diesen Umständen Rechnung tragen:

1. Forcierung aller Wahlkampfmittel auf die ärmen Stadtbezirke, z.B. im Ruhrgebiet, in Hamburg usw. Dort ist eine weitaus stärkere Wirkung zu erzielen als anderswo.

2. Es empfiehlt sich, die Wahlkampagne genau auf das Problem zuzuschneiden, klipp und klar zu sagen: -Wenn Ihr nicht wählen geht, dann bekommt Ihr CDU und FDP, und das heißt dann für Euch:………-

Last not least: DIE LINKE braucht eine Idee, die die Menschen mitreißen kann. Ich habe eine solche Idee angeboten, aber ich denke, man wird sie nicht einmal beachtet haben.

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Winfried Sobottka, United Anarchists

SPD kooperiert heimlich mit der CDU! DIE LINKE ERFURT, DIE LINKE GERA, DIE LINKE JENA, DIE LINKE WEIMAR, DIE LINKE NORDHAUSEN

In SPD on September 3, 2009 at 8:41 pm

Ein leicht verständlicher und sehr informativer Beitrag erklärt das verlogene Spiel der SPD. nachlesbar unter:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=4169

Hier ein Auszug aus einer Reaktion darauf:

ZITAT ANFANG********

Sehr geehrte Herr Müller,

ich komme nochmals zurück auf meine E-Mail vom 23.08.09. Zwischenzeitlich habe ich Ihr neuestes Buch erworben und auch (insbesondere nach Ihrem Hinweis) das 20. Kapitel – Fremdbestimmung – gelesen.

Unter Beachtung der Informationen aus Ihrem Buch erscheint mir meine Befürchtung (die weit über die Medienbestimmung und Lobbyistenarbeit hinaus geht) immer realistischer, und zwar aus folgenden Gründen:

Wenn die genannten SPD-Politiker in Wirklichkeit wissen- und willentlich CDU/FDP-Interessen vertreten, erscheint mir ihre völlig ablehnende Haltung den LINKEN gegenüber plötzlich mehr als plausibel, denn nichts könnte schädlicher aus CDU/FDP-Sicht sein als eine „Koalition des Gegengewichtes“ der SPD mit den LINKEN. Solange die SPD keine Tuchfühlung mit den LINKEN anstrebt, bleiben beide Parteien ohne relevantes Gewicht – zugunsten der Opposition. Hier wird dann auch klar, weshalb trotz der – in vielen Punkten absolut vernünftigen – Programminhalte der LINKEN (viele Punkte könnten ebenso gut aus Zeiten der SPD stammen, als es noch eine wirkliche SPD gab) keine Annäherung, sondern eine Verteufelung erfolgt.    ********** ZITAT ENDE