utahbeach

@ United Anarchists. Matthias Lang Erlangen

In Uncategorized on November 17, 2009 at 12:36 am

Hallo, Leute!

In meinen juristischen Beurteilungen hatte ich mich zweimal verschossen. Meine alten Strafrechtsbücher liegen irgendwo im Keller, und mit den Abgrenzungen zwischen Erpressung und Nichterpressung habe ich mich Jahrzehnte lang nicht befasst. Aber für mich ist es klar, dass sie Matthias überhaupt erst auf den Gedanken gebracht und, sofern es sich wie zitiert geäußert haben sollte, auch im Grunde angestiftet hatten.

Sie hatten nichts von ihm zu wollen – was sollte er in Berlin? Was sollte er dort, was sie nicht schriftlich mit ihm ausmachen konnten?

Es gibt drei Komplexe, die wichtig sind, un in allen dreien fehlen mir noch nötige Informationen für ein komplettes Bild. Am schlimmsten sieht es mit der Art seines Todes aus, darüber weiß ich im Grunde nichts. Außer, dass es erstens höchst zweifelhaft ist, dass er sich wie beschrieben umgebracht haben könnte, und außer, dass sich niemand vorstellen kann, dass er sich selbst umgebracht haben könnte, und dann noch so brutal.

Eine neutrale Obduktion ist nötig, ebenfalls eine Tatrekonstruktion, sie können durch nichts ersetzt werden.

Die rechtliche Lage scheint ausreichend, um den vertretern von SchülerVZ Probleme zu machen, denn uneidliche Falschaussagen und im Grunde auch eine falsche Verdächtigung (wenn auch nicht zwingend in vollem Umfang) scheinen ja nachweisbar zu sein. Aber ich weiß bisher nur Bruchstücke, nicht mehr.

Dann die Person des Matthias Lang. Íhm ging es erkennbar nicht darum, Böses zu tun. Er wollte andere verkuppeln und machte auf Datenlecks aufmerksam. Vielleicht hört es sich für manche blöd an, wenn ich sage, was ich denke: Er sehnte sich selbst nach einem Mädchen, hoffte vielleicht, dass irgendeine auf ihn aufmerksam würde und sich sagte: „Mit dem möchte ich gern mal chatten, und vielleicht…“

Ich habe eine Sauwut auf die SchülerVZ, Polizei Berlin,  Justiz Berlin und Politik Berlin im Bauche. Sie werden sehr weitgehend ungeschoren davonkommen, wenn es keine vernünftige  Obduktion gibt.

Und ich frage mich ernsthaft, ob ich jemals einen dritten Fall anfassen werde, wenn diese Sache so ausgeht wie der Mordfall Nadine O., weil nichts auf die Beine zu bekommen ist. Es kostet mich enorm viel Zeit und Energie, und ich verschwende mich nicht gern.

Diejenigen, die sich nichts trauen, sollen wenigstens das hier in ihre Blogs setzen:

www.sexualaufklaerung.at

Das müssen die Mädchen und Jungs wissen, dann sind 20-jährige auch nicht durch den Wind.

Gruß

Winfried Sobottka

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: